Lang lang ist's her...

Dienstag, 18.04.2017

Heute melde ich mich nun nach ziemlich genau 2 Monaten auch mal wieder zurück. Diese zwei Monate waren definitiv welche der schönsten und erfahrungsreichsten Monate meines Lebens. Dennoch galt es durch die Arbeit auch einem Alltag zu folgen was dazu führte, dass ich mich hier auf dem Blog nicht gemeldet habe. Also bestand meine Woche hauptsächlich aus Arbeiten, was mir aber immer mehr Spaß gemacht hat und ich mich sehr gut eingelebt hatte. Soagar an das 5.00 Uhr aufstehen habe ich mich mit der Zeit gewöhnt. Und weil ich von Bäkerei und Backen noch nicht genug hatte, habe ich an meinen freien Tagen viel gebacken und auch gekocht. Desweiteren habe ich noch einige Male den schönen Strand von Kaiteriteri besucht und in der Sonne gelegen. An den Wochenenden standen immer mal wieder Partys an, was natürlich auch meistens mit etwas trinken einhergeht, welche mir mehrere Male einen sehr anstrengenden Sonntag auf Arbeit bescherten. Aber insgesamt habe ich diese Zeit einfach nur unheinlich genossen. 

Vor drei Wochen wollte ich mit einer Französin eigentlich einen Ausflug zu den Nelson Lakes machen, allerdings machte uns hier die Batterie des Autos einen Strich durch die Rechnung und wir hatten naturlich kein Starthilfekabel zur Hand. Die letzen zwei Wochen hat es dann an meinen freien einfach nur wie aus Eimern geregnet und das die ganze Zeit. Letzte Woche Donnerstag sind wir dann dennoch einmal nach Nelson gefahren und si d dort ein bisschen durch die Geschäfte gestöbert und haben gefühlt jeden Outdoor Laden abgeklappert. Aber es war auf jeden Fall mal wieder gut raus zu kommen auch wenn es geregnet hat. Am Freitag haben wir dann bei etwas besserem Wetter einen Ausflug nach Takaka gemacht. Dort war ich ja schon mit meinen Eltern zu Weihnachten. Das Wetter war auch mal wieder sehr typisch neuseeländisch, ungelogen hat es aller 5 Minuten zwichen Regen und Sonne gewechselt. Aber wir haben es natürlich trotzdem genossen und uns einen leckeren Kaffee gegönnnt bevor wir zu den Te Waikoropupu Springs gefahren sind. Dies sind die größten natürlichen Quellen Neuseelands, die etwa 14.000 Liter Wasser jede Sekunde freisetzen. Aber eine noch viel tollere Sache ist die Klarheit des Wassers, die bis heute ungeklärt ist. Ich hoffe ich konnte es wenigstens ein bisschen auf den Bildern einfangen. Dieser Anblick des klaren Wassers und ganz bunt gefärbten Algen darunter war total beeindruckend. Durch diesen Ausflug habe ich habe wieder richtig Lust zum Reisen bekommen. Am Ende haben wir uns noch eine ganz leckere Pizza in einem Restaurant gegönnt, welches ich schon mit meinen Eltern besucht hatte.

Und somit brechen nun meine letzten 2 Wochen hier in Motueka an. Es waren einfach so tolle Monate, ich habe so viele neue Leute kennen gelernt von der ganzen Welt, habe neue Freundschaften geschlossen, viel dazu gelernt und besonders mein Englisch verbessert. Den Job, den ich hatte, war doch eine Art Traumjob hier in Neuseeland für mich. Und auch das Zusammenleben mit den verschiedensten Menschen hat mich sehr viel weiter gebracht und mir tolle neue Erfahrungen eingebracht. Ich werde diese Zeit hier niemals vergessen.

Das war's jetzt erst einmal wieder von mir. Bald werden Phillipp und ich ja wieder mehr zu berichten zu haben. Ich freue mich schon sehr auf das Reisen.

Ich hoffe euch geht's allen gut.

Liebe Grüße Nadja

Kleine Wanderung zu den 'Pupu Springs' Die Kalrheit des Wassers - es war bestimmt 4-5 Meter teif Die Größe der Quellen

Angeln bei der Bobs Bay

Sonntag, 09.04.2017

Heute bin ich mit einem Arbeitskollegen zur Bobs Bay Angeln gefahren. Dabei hatten wir erst am Ende Erfolge, dafür die ganze Zeit über schönes Wetter und eine herrliche Aussicht. Der Fisch wird dann filitiert und und in orangensaft eingelegt ehe er mit Bierteig überzogen und dann gebraten wird. Jetzt sind es nur noch 3 Wochen Arbeit. Bis zum nächsten mal NZZschiedrich.

Wineyards mal anders besuchen

Samstag, 01.04.2017

Heute wurde ich gegen 10 Uhr morgens von einem silbernen Van, welcher eine Weinfrucht als Aufkleber hatte abgeholt. Danach ging es zu verschiedenen Weinkellern, wo wir nacheinander Weinverkostungen durchgeführt haben. Es war eine großartige Tour und ich habe nette Menschen aus Kanada, Sydney und Californien kennen gelernt. Hauptsächlich gab es Sauvignon Blanc, der mit 80% den Hauptbestandteil der hiesigen Produktion anführt. Insgesamt exportiert Malbourough, trotz mehr als 600 Millionen Pflanzen nur nahezu 10% des weltweiten Sauvignon Blanc. Insgesamt war es eine sehr schöne Tour, die mit einer süßen Schokoladen Verkostung geendet hat. Bis zum nächsten Mal NZZschiedrich.

Queen Charlotte Street

Sonntag, 26.03.2017

Dieses Wochenende habe ich einen scenic Drive gefilmt. Dabei bin ich die Queen Charlotte Street, eine Küstenstrasse, die Havelock mit Picton verbindet. Ich entschuldige mich für das schlechte Wetter am anfang, wünsch euch jedoch eine schöne Fahrt, diesmal auch mit Musik. NZZschiedrich.

Das Aquarium in Picton

Sonntag, 19.03.2017

Heute bin ich nach Picton gefahren, umdas hiesige Aquarium zu besuchen. Dieses beherbergt vor allem Landestypische Fische und ist zugleich eine Rettungsstation für Pinguine. Es war sehr interessant und auch ein paar Eidechsen und Papageien die in der umgebung leben waren zu sehen. Auch gab es ein paar nützliche Informationen über die Tiefsee, wo große Wale und der Giant Squid ( mir fällt jetzt nur der englische Name ein 😅) Leben. Danach bin ich wieder für mich angeln gegangen, leider hab ich nur wieder ein paar kleine unbedeutende Fische rausgezogen. Bis zum nächsten Mal NZZschiedrich. (Noch 6 Wochen Arbeit )

 

Neuseelands Straßen

Mittwoch, 15.03.2017

Da die Straßen von Neuseeland auch eine schöne Ansicht bieten, gabe ich mir gedacht, dass ich einen Scenic Drive versuche. Dabei schalte ich die Kamera ein, während ich fahre. Da es allein ziemlich schwierig ist, das zu bewältigen, habe ich erstmal nur eine Probefahrt gemacht. Ihr könnt ja sagen, ob es euch zusagt und wie ich es am besten Verbessern kann. Zwar habe ich das Radio nebenher laufen lassen, damit es nicht zu langweilig wird das Video anzuschauen, jedoch wollte Youtube nicht das ein Musiktitel in dieser Tonspur vorhanden ist. Deswegen gibt es leider keinen Ton. Viel Spaß mit der Probefahrt, NZZschiedrich.

Technik die begeistert

Sonntag, 26.02.2017

Eigentlich wollte ich heute ein paar Videos hochladen, wo ich zeige was ich mit dem Fisch mache. Leider hat die Technik nicht ganz mitgespielt. Ich hoffe das es nächste Woche besser wird. Bis dahin NZZschiedrich

Endlich mal wieder mehr Sport

Samstag, 18.02.2017

ZUAls ich letzte Woche den Blogeintrag schrieb, wusste ich noch nicht was mich am nächsten Abend erwarten sollte. Hier in der Stadt wo ich im Moment wohne findet jeden Donnerstag das so genannte ' social Badminton' statt. Da kann jeder hingehen, der möchte und für 2 Std Badminton spielen, gegen verschiedene Gegener natürlich. Ich wusste davon, weil ich von Leuten von Arbeit dazu eingeladen wurde. Und mich hat das total begeistert, das sowas überhaupt funktioniert und es hat so viel Spaß gemacht. Des weiteren kommt man super leicht in Kontakt mit anderen besonders natürlich Einheimischen. Am Samstag Abend stand dann schon die nächste Veranstaltung an, einige aus dem Haus haben ihre Abschiedsparty gefeiert. Das war auch wieder ein richtig lustiger Abend und erstaunlicherweise war ich am nächsten Tag 6 Uhr auf Arbeit auch gar nicht so müde.

An meinem freien Tag bin ich dann mal wieder aufs Radl gestiegen. Mein Ziel war diesmal eigentlich noch ein ganzes Stückchen hinter Kaiteriteri, nömlich der Split Apple Rock, allerdings musste ich dies dann abbrechen, weil die Straße so eng und kurvig wurde, dass kaum die Autos aneinander vorbeikamen. Dafür entdeckte ich einen ganz kleinen gemütlichen Strand, an dem ich dann umso länger verweilte und einfach nur das Meeresrauschen und den Blick auf den Ozean genoss.

Am Donnerstag bin ich dann wieder zum Badminton gegangen und diesmal konnte ich sogar noch jemand aus dem Haus überzeugen mitzukommen. Das war auch wieder richtig schön und auf dem Rückweg haben wir einen der schönsten Sonnenuntergänge gesehen, in den wir dann auch direkt mit dem Fahrrad reingefahren sind.  Und ansonsten genieße ich es total, wo och hier wohne, weil es nie langweilig wird und ich die Gesellschaft total schön finde. Oft sitzen wir abends zusammen und quatschen über Gott und die Welt, das ist wirklich so schön.

Ich hoffe euch geht's allen gut zu Hause, mir geht's sehr gut.

Liebe Grüße Nadja

PS: Ich hab zeig euch heute mal wie ich so wohne, s. Bilder.

Der gemütliche Strand Sonnenuntergang Unser Wohnzimmer Die Küche mit Essbereich Der Garten

 

Feeling totally like a Kiwi now!

Mittwoch, 08.02.2017

Endlich komme ich auch mal wieder dazu mich bei euch zu melden. In den letzten Wochen ist einiges passiert. Nachdem ich in Kaiteriteri war, stand für mich wieder ersteinmal 5 Tage arbeiten auf dem Plan, aber ich muss doch zugeben, dass diese Tage immer besonders schnell vergehen, was ja vielleicht ein Zeichen dafür sein könnte, dass mir die Arbeit Spaß macht. Am Dienstag wurde ich dann von dem Einen von Arbeit am nächsten Abend auf eine Art Hausparty oder besser gesagt auf ein Bierchen eingeladen. Das war ein echt cooler Abend, da hauptsächlich Leute aus der  Bäckerei da waren, kam ich mir auch nicht so total fremd vor. Die Leute sind alle super entspannt und es ist echt cool sie auch mal so in ihrem normalen Leben kennzulernen. Also verbrachten wir einen echt lustigen Abend, wo auch endlich mal der Silvester vodka geleert werden konnte ;) Den nächsten Tag hatte ich ja dann zum glück frei, allerdings fing es ziemlich passend - bzw. Nicht - als ich aufstand mit regnen an und das sollte auch den ganzen Tag anhalten, es goss in strömen. Also machte ich mir den Tag damit schön, dass ich Schoko- Bananenmuffins backte und sie dann mit einem Tee auf der Couch verspeiste, natürlich nicht alle auf einmal. Die Tage danach stand wieder ersteinmal Arbeit an, allerdings wollte scheinbar das Wetter wieder einiges gut machen und so waren die Tage absolute Hochsommer Tage. Diese nutzte ich indem ich mit Christian, der Chilene, der hier im Haus wohnt, an den Strand nach Kaiteriteri fuhr. War 'ne super Idee von uns. Auf dem Rückweg gönnten wir uns soagr einmal eine Real fruit Ice cream. Das ist Eis mit echten Früchten, was vor deinen Augen zubereitet wird und es hier an vielen Stellen am Straßenrand gibt und zudem auch noch super lecker ist.

In diesen Tagen habe ich auch dann einmal so darüber nachgedacht, wie toll es eigentlich ist, was ich hier erleben darf und dass ich es doch noch viel mehr zu schätzen wissen sollte, dass ich einfach mal so nach der Arbeit an den Strand fahren kann, wo strahlend blaues Meer vor mir liegt und dazu noch mit Menschen unterwegs sein kann, die wieder von einer völlig anderen Ecke der Welt stammen. Und ich finde es einfach total faszinierend, dass man trotzdessen einen Weg findet zu kommunizieren und diese unterschiedlichsten Kulturen zumindest ein Stück weit kennenlernt. Das sind einfach Erfahrungen, die mir nie jemand nehmen wird können.

Mittlerweile rede ich so viel Englisch den ganzen Tag, dass ich schon manchmal in Englisch denke. Ist das jetzt gut oder nicht? Heute habe ich mich dann nochmal aufgemacht, um mir das Schiffswrack bei Ebbe anzuschauen und tatsächlich, als ich da ankam, war alles Wasser weg. Allerdings musste man sich seinen Weg dennoch über eine gelegte Steinkette bahnen, da man ansonsten im Matsch versunken wäre. Aber das hab ich natürlich gut gemeistert und so konnte ich es mir von ganz Nahen anschauen, das war schon beeindruckend und irgendwie auch plötzlich größer, als von der Entfernung vorher. Hoffentlich könnt ihr euch unten wenigstens ein bisschen ein Bild machen, von dem, was ich meine. Dannach verbrachte ich noch ein bisschen Zeit am Strand, allerdings kam ich nicht wirklich zum lesen, da ich die Zeit lieber den Ausblick genoss. 

Das war's ersteinmal wieder von mir!

Ich sende euch liebe Grüße Nadja

Real fruit Ice cream mit Geschnack Blaubeere- so lecker Das Schiffswrack von innen Der Weg zum Schiffswrack

161.Tag - Die Muschelfabrik

Sonntag, 05.02.2017

Basti und ich haben diese Woche beide angefangen in einer Muschelfabrik zu arbeiten. Basti in der Frühschicht als Logistiker und ich in der Spätschicht als Packer. Da es für mich schwer zu erklären ist habe ich ein Video einer anderen Firma gefunden wo man das packing sieht. Grob gesagt warte ich am Fließband darauf, dass eine Plastik Packung Muscheln ankommt, die ich in eine Verpackung packe und wieder auf das Fließband stelle. Da ich die Nachtschicht habe komme ich auch nicht dazu oft zu schreiben deswegen verzeiht es mir das nur ein Eintrag pro Woche kommen kann. Bis zum nächsten mal NZZschiedrich.

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